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Hier das Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der DJK zum Projekt "Kunstrasen"

 

Im CDU Infoblatt "Unser Dorf" vom 25.06.12 stand Georg Backes Rede und Antwort zum Jahrhundertprojekt der DJK:

 

Interview mit Georg Backes, Vorsitzender der DJK

 

„Unser Dorf“ (U.D.): Die DJK Münchwies hat sich entschlossen, einen Kunstrasenplatz zu bauen, eine zukunftsweisende und mutige Entscheidung. Was waren seitens der DJK die Hauptbeweggründe?

Da kamen mehrere Dinge zusammen. Zum Einen ist der jetzige Tenneplatz, der vor knapp 50 Jahren gebaut wurde in einem absolut sanierungsbedürftigen Zustand. Wir standen also vor der Alternative den Platz wieder mit roter Erde von der Stadt restaurieren zu lassen, also beim Altbewährten zu bleiben oder was Zukunftsweisendes, Neues umzusetzen, gerade auch angesichts der demographischen Situation.

 

U.D.: Wie beurteilt die DJK die sportliche Situation unter eben diesen demographischen Voraussetzungen?

Aufgrund der abnehmenden Zahl von Aktiven wird die Konkurrenzsituation mit anderen Vereinen in der Region immer stärker werden. Dies gilt ganz besonders auch im Jugendbereich. Die Zeiten, in denen die Ortschaften um uns herum eigene Jugendmannschaften hatten, sind längst vorbei. Stattdessen sind Spielgemeinschaften an der Tagesordnung. Im Endeffekt vollzieht sich das, was wir mit der Zusammenlegung von Grundschulstandorten erlebt haben, im sportlichen Bereich nach.

U.D.: Ist es dann nicht gerade ein besonderes Risiko, in einen Kunstrasenplatz zu investieren?

Natürlich ist das ein Risiko, besonders ein finanzielles Risiko. Aber wir sind alle miteinander der Meinung, dass gerade aufgrund der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft in der Zukunft derjenige die Sporttreibenden erreicht, der die besten Rahmenbedingungen schafft. Deshalb halten wir den Kunstrasenplatz für besonders wichtig und werden auch über die Stadtgrenzen hinaus die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, etwa in der Höcherberg Region anstreben.

U.D.: Wie sind die konkreten Planungen bisher verlaufen?

Es wurde schon frühzeitig eine Projektgruppe installiert, in der neben Vertretern des Vorstands und der Spieler auch noch Tobias Hans, Sascha Kieczewsky und Thomas Hans mitgearbeitet haben. Natürlich haben wir uns auch externen Sachverstand eingeholt.

U.D.: Was waren die Hauptaufgaben dieser Planungsgruppe?

Das waren sehr vielfältige Aufgaben, zunächst die politischen Gespräche, mit der Stadtverwaltung, mit dem Land, erste Vorgespräche mit der Sportplanungskommission; zwischenzeitlich wurden Sportplätze besichtigt, verglichen und zuletzt die Verhandlungen mit den beiden übrig gebliebenen Anbietern, vor allem auch hinsichtlich der Preisgestaltung geführt. Natürlich hat an den ganzen Planungen auch der gesamte Vorstand rege mitgearbeitet und es war uns darüber hinaus besonders wichtig in Mitgliederversammlungen auch alle Mitglieder der DJK mit ins Boot zu nehmen.

U.D.: Wie sieht denn die Finanzplanung der DJK konkret aus?

Die Stadt Neunkirchen wird 100.000 Euro zum Sportplatz beitragen. Das ist etwas weniger als andere Orte früher erhalten haben. Es ist aber auch etwas mehr, als die Restaurierung des Tenneplatzes gekostet hätte, die auf etwa 80.000 Euro beziffert werden kann. Von der Sportplanungskommission des Landes erwarten wir 80.000 Euro.
Ausschlaggebend dafür, dass wir das finanzielle Wagnis eines Kunstrasenplatzes überhaupt angehen konnten, war jedoch die Landeszuweisung in Höhe von 100.000 Euro, die unser Münchwieser Landtagsabgeordneter Tobias Hans realisieren konnte.

U.D.: Wie will der Verein die restliche Deckungslücke schließen?

Wir können – wenn auch nicht in sehr hohem Ausmaße Eigenmittel beisteuern und die Baukosten auch durch eigene Leistungen, also Arbeiten, die wir mit unseren Mitgliedern selbst erbringen können, reduzieren. Derzeit sind wir auf der Suche nach Sponsoren, die den Sportplatzbau finanziell mit unterstützen; zu einem späteren Zeitpunkt werden wir auch die Bandenwerbung voran treiben. Wichtig ist uns vor allem, auch die Münchwieser Bevölkerung mit einzubeziehen. Jeder Interessent kann einen oder mehrere Quadratmeter der neuen Rasenfläche „erwerben“ und damit den Verein finanziell unterstützen. Es werden aber auch noch weitere Aktionen gestartet, mit denen wir an unserem Sportfest bereits begonnen haben.
Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins sind optimistisch, dass wir diese einmalige Chance auf einen Kunstrasenplatz in Münchwies, die besonders durch die hohe Landesbezuschussung möglich wurde, auch tatsächlich nutzen können.

Unser Dorf: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen, dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern viel Erfolg bei der Realisierung dieses großen Projektes in Münchwies. Der CDU Ortsverband Münchwies freut sich mit der DJK, dass nun mit Sporthalle, Clubheim, Spielplatz und neuem Kunstrasenplatz die Dorfentwicklung weiter voran gebracht werden konnte.

Quelle: CDU Münchwies - Unser Dorf: http://www.ov-muenchwies.cdu-saar.de/content/news/252959.htm

 

 

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