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4. Hartfüsslertrail

Von: Gabi Gründling

Fotos: Gabi & Peter Gründling

Nur die Harten kommen in den Garten

Saarbrücken, 10. Mai 2015 – zum vierten Mal fand am Sonntag im Saarbrücker Stadtteil von der Heydt, einer alten Grubensiedlung, der Hartfüsslertrail statt. Die gesamte Infrastruktur ist zu Gast in der Sporthalle der Schule für soziale Entwicklung. 

Das Herzstück der Veranstaltung ist der Ultramarathon. Obwohl es mehr Läufer gibt, die auf die 30 km-Strecke gehen, gilt den Ultramarathonis das Hauptaugenmerk. Obwohl die Internationale Trailorganisation ITRA, die Qualifikationspunkte für den Ultratrail du Mont Blanc vergibt, in diesem Jahr erstmals Gebühren für die Punkte erhob, hatte man sich beim Hartfüssler Trail entschieden, dieser Forderung nachzugeben, ergo hatte sich jeder, der die 58 km lange Strecke bezwang, einen der beliebten Punkte erarbeitet.Vom ersten Meter an nahm Martin Schedler die Beine unter den Arm und erarbeitete sich auf den ersten 500 m schon einen Vorsprung von 20 m. Allerdings verlief er sich dann gleich und rollte einen Teil des Feldes nochmal von hinten auf, bevor er von dannen eilte. Für den langaufgeschossenen Saarländer der für Salomon und die LAZ Saarbrücken unterwegs ist, war der Lauf der letzte Test vor der am 30. Mai im französischen Annecy stattfindenden Trail-WM. Max Kirschbaum wurde hinter Schedler in 4:59:39 h Zweiter. Auch der Dritte, Christian Zimmer, zeigte sich mehr als zufrieden. Einen klaren Favoritensieg gab es auch bei den Frauen. Wie so oft kam Pamela Veith, sah und siegte.Ganz das Gegenteil zur erfahrenen Veith ist Aoife Quigly, die mit Tränen in den Augen nach 5:52:39 h über die Ziellinie sauste. Die 24jährige Engländerin studiert zur Zeit in Heidelberg,  Der Hartfüsslertrail war ihr erster Ultramarathon überhaupt.

Platz 3 ging nach Belgien: Karol Tanghe brauchte 6:17:16 h für die Strecke mit vom Veranstalter angegebenen 1.650 Höhenmetern. Wobei barometrische Uhren nur knapp 1.500 Höhenmeter anzeigten.

Beim Hartfüsslertrail wird nicht in den Altersklassenkategorien nach Deutscher Leichtathletikordnung gewertet, es gibt lediglich zwei Wertungsstufen: U50 und Ü50 (genannt „masters“).

Der schnellste 58 km-Master kam schon auf Platz 10 ins Ziel. Patrick Corbisez kommt aus dem französischen Forbach. Beim ebenfalls 58 km langen aber leichteren Grand Defi des Vosges in Niederbronn lief er im April noch 12 min langsamer als in Saarbrücken, wo er nach 5:39:48 h kurz hinter Pamela Veith sein Tagwerk beendete. Die Schneekugel für die Siegerin der Masterswertung ging an Beate Ufer, die als vierte Frau 6:36:58 h unterwegs war.

Vollständiger Bericht unter: http://www.laufticker.de/reportagen/detail/article/4-hartfuesslertrail.html